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Definitionen

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Strafrecht

eingeschränkte Schuldtheorie (Erlaubnistatbestandsirrtum)

Theorie zum Erlaubnistatbestandsirrtum: Vorsatzschuld bzw. Vorsatzunrecht entfällt analog § 16 StGB.

stgb_atstrafrechtirrtumstreitstand
v1 · Lennart 8 Ansichten
Öffentliches Recht

Anhörung (§ 28 Abs. 1 VwVfG)

Eine Anhörung iSd. § 28 VwVfG bedeutet, dass die Behörde bzw. die für die Sache zuständigen Amtsträger dem oder den Betroffenen Gelegenheit gibt, sich zum Gang des Verfahrens, zum Gegenstand, zu den e…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart 5 Ansichten
Öffentliches Recht

Anwendungsvorrang

Anwendungsvorrang bedeutet, dass im Rahmen des Unionsrechts entgegenstehende innerstaatliche Rechtsvorschriften im Falle einer Normenkollision in dem konkreten Fall nicht angewendet werden dürfen.

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart 1 Ansichten
Strafrecht

Aggressivnotstand

Rechtfertigungsgrund bei Notstandshandlung gegen unbeteiligten Dritten zum Schutz höherrangiger Interessen.

stgb_atstrafrechtrechtfertigungsgrundnotstand
v1 · Lennart 1 Ansichten
Strafrecht

aberratio ictus

Abweichung zwischen anvisiertem und getroffenem Objekt (Fehlgehen des Tatverlaufs).

stgb_atstrafrechtirrtumvorsatz
v1 · Lennart 1 Ansichten
Strafrecht

dolus eventualis (Eventualvorsatz, bedingter Vorsatz)

Vorsatzform: der Täter hält die Tatbestandsverwirklichung für möglich und nimmt sie billigend in Kauf.

stgb_atstrafrechtvorsatzabgrenzung
v1 · Lennart
Strafrecht

dolus directus II (direkter Vorsatz)

Vorsatzform: der Täter weiß oder sieht als sicher voraus, dass er den Tatbestand verwirklicht.

stgb_atstrafrechtvorsatzStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Defensivnotstand

Rechtfertigungsgrund bei Notstandshandlung gegen die Sache, von der die Gefahr ausgeht.

stgb_atstrafrechtrechtfertigungsgrundnotstand
v1 · Lennart
Strafrecht

Beschützergarant (Obhutspflichten)

Garant mit Obhutspflicht — schützt einen bestimmten Personenkreis vor allen Gefahren.

stgb_atstrafrechtunterlassengarantenstellung
v1 · Lennart
Strafrecht

Beihilfe

Vorsätzliche Hilfeleistung zu einer fremden vorsätzlichen rechtswidrigen Tat (§ 27 StGB).

stgb_atstrafrechtteilnahmeStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

beendeter Versuch

Versuch, bei dem der Täter glaubt, alles Nötige zur Tatbestandsverwirklichung getan zu haben.

stgb_atstrafrechtversuchruecktritt
v1 · Lennart
Strafrecht

Anstiftung

Vorsätzliches Bestimmen eines anderen zu einer vorsätzlichen rechtswidrigen Tat (§ 26 StGB).

stgb_atstrafrechtteilnahmeStGB AT
v1 · Lennart
Zivilrecht

Anfechtung

Einseitige Willenserklärung, durch die ein anfechtbares Rechtsgeschäft rückwirkend (ex tunc) nichtig wird.

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v1 · Lennart
Zivilrecht

Geschäftsfähigkeit

Fähigkeit einer Person, rechtswirksame Willenserklärungen abzugeben.

bgb_atzivilrechtpersonminderjaehrigenrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Willenserklärung

Äußerung einer Person, die auf die Herbeiführung einer Rechtsfolge gerichtet ist, die eintritt, weil sie gewollt ist.

bgb_atzivilrechtrechtsgeschaeftwe
v1 · Lennart
Zivilrecht

Rechtsgeschäft

Tatbestand aus mindestens einer Willenserklärung, der eine gewollte Rechtsfolge herbeiführt.

bgb_atzivilrechtrechtsgeschaeftgrundbegriff
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Auflage

Die Auflage (§ 36 II Nr. 4 VwVfG) ergänzt den Verwaltungsakt durch eine eigene Sachregelung und verpflichtet den Begünstigten zu einem bestimmten Tun, Dulden oder Unterlassen, enthält also ein Gebot o…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Ausschließliche Gesetzgebungskompetenz

Im Bereiche der ausschließlichen Gesetzgebung des Bundes haben die Länder die Befugnis zur Gesetzgebung nur, wenn und soweit sie hierzu in einem Bundesgesetze ausdrücklich ermächtigt werden, Art. 71 G…

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Allgemeinheit der Wahl

Der Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl aus Art. 38 I GG garantiert das Recht aller Staatsbürger, zu wählen und gewählt zu werden.

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Allgemeinverfügung (§ 35 S. 2 VwVfG)

Eine Allgemeinverfügung ist ein Verwaltungsakt, der sich an einen nach allgemeinen Merkmalen bestimmten oder bestimmbaren Personenkreis richtet oder die öffentlich-rechtliche Eigenschaft einer Sache o…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Allgemeinwohl (Enteignung)

Die Enteignung im Allgemeinwohlinteresse muss einem bestimmten, im öffentlichen Nutzen liegenden Zweck dienen und dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz genügen. Welche Zwecke dem Gemeinwohl dienen, ist da…

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Angemessenheit eines Eingriffs

Das Handeln ist angemessen, wenn bei einer Gesamtabwägung zwischen der Schwere des Eingriffs und dem Gewicht und der Dringlichkeit der ihn rechtfertigenden Gründe die Grenze der Zumutbarkeit gewahrt b…

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Anliegergebrauch (auch gesteigerter Gemeingebrauch)

Von einem Anliegergebrauch ist die Rede, wenn eine gesteigerte Inanspruchnahme von anliegenden Straßen zur angemessenen Nutzung des Grundstückes oder des Gewerbebetriebes erforderlich, ortsüblich und …

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Annexkompetenz

Bei der Annexkompetenz greift der Bund nicht in einen anderen, ihm an sich nicht zustehenden Sachbereich über, sondern bleibt in seinem Zuständigkeitsbereich, regelt dabei aber – als Annex seiner Zust…

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Anscheinsgefahr

Eine Anscheinsgefahr ist gegeben, wenn im Zeitpunkt des Einschreitens (ex-ante) bei verständiger Würdigung objektive Anhaltspunkte für eine Gefahr sprechen, sich aber nachträglich ergibt, dass eine Ge…

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Anstalt des Öffentliches Rechts

Anstalten des öffentlichen Rechts sind mit Personal- und Sachmitteln ausgestattete Organisationen. Sie haben keine Mitglieder, sondern nur Benutzer.

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Arbeitszwang

Arbeitszwang ist jede einseitige Heranziehung zu einer selbstständigen Arbeit, welche der Erfüllung rechtlicher Pflichten des Staates zu dienen bestimmt ist.

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Asyl

Asyl bedeutet konkret einen Zufluchtsort, der Schutz vor Verfolgung bietet, dann abstrakt den Schutz vor Verfolgung allgemein.

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Aufdrängende Sonderzuweisung

Eine aufdrängende Sonderzuweisung liegt vor, wenn spezielle Vorschriften anordnen, dass für bestimmte Rechtsstreitigkeiten unabhängig von den übrigen Voraussetzungen des § 40 Abs. 1 VwGO der Verwaltun…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Aufgabenzuweisung (Polizei- und Ordnungsrecht)

Diese Aufgabe der Gefahrenabwehr wird der Polizei- und Ordnungsbehörden allgemein in den Polizei- und Ordnungsgesetzen sowie in einer Vielzahl von Sonderordnungsgesetzen (etwa der StVO) zu gewiesen.

oeffentlichespolizeiordnungsrechtPolizei-/Ordnungsrecht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Auflagenvorbehalt

Der Auflagenvorbehalt ist die einem begünstigenden Verwaltungsakt beigefügte rechtserhebliche Ankündigung, später könne eine Auflage ergehen oder eine bereits bestehende Auflage geändert oder ergänzt …

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Ausbildungsstätte

Ausbildungsstätte sind Einrichtungen, die der Ausbildung für bestimmte Berufe oder Berufsgruppen dienen und dabei über das Angebot allgemeiner Bildung hinausgehen, die iwS berufsbezogener Art sind, et…

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Außenwirkung eines Verwaltungsaktes

Eine hoheitliche Maßnahme einer Behörde ist dann auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet, wenn sie nach ihrem objektiven Sinngehalt dazu bestimmt ist, Außenwirkung zu entfalten; eine reali…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Auslieferung

Unter einer Auslieferung versteht man, dass eine Person auf Ersuchen zwangsweise aus dem Bereich der inländischen Hoheitsgehalt entfernt und einer ausländischen Hoheitsgewalt überstellt wird, damit ei…

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Außenbereich (§ 35 BauGB)

Unter Außenbereich werden diejenigen Gebiete verstanden, die weder innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile noch im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans liegen.

oeffentlichesbaurecht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Auswahlermessen

Die Behörde besitzt immer dann Auswahlermessen, wenn sie die Möglichkeit besitzt, aus mehreren denkbaren Maßnahmen zu wählen oder eine Maßnahme näher auszugestalten. Es geht um das "Wie" des Handelns…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Aufschiebende Bedingung (Verwaltungsakt)

Eine aufschiebende Bedingung liegt vor, wenn die innere Wirksamkeit des Hauptverwaltungsaktes davon abhängig gemacht wird, dass die Bedingung eintritt bzw. die Bedingung erfüllt wurde.

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v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Auflösende Bedingung (Verwaltungsakt)

Eine auflösende Bedingung liegt vor, wenn die innere Wirksamkeit des Hauptverwaltungsaktes entfallen soll, wenn die Bedingung eintritt bzw. die Bedingung erfüllt wurde.

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Abdrängende Sonderzuweisung

Öffentlich-rechtliche Streitigkeiten nichtverfassungsrechtlicher Art können durch Bundes- oder Landesgesetze auch Gerichten, die nicht zur Verfassungsgerichtsbarkeit gehören, zugewiesen werden (§ 40 A…

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Abhilfebescheid

Der Abhilfebescheid ist ein Verwaltungsakt, der das Widerspruchsverfahren in der Reichweite seines Regelungsgehaltes beendet und für den - wie für alle Verwaltungsakte - die allgemeinen Vorschriften u…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Abwägungsdefizit (Baurecht)

Ein Abwägungsdefizit im Baurecht liegt vor, wenn in die Betroffenheit der Belange mehr als geringfügig, in ihrem Eintritt wahrscheinlich und für die planende Stelle als abwägungserheblich erkennbar wa…

oeffentlichesbaurecht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Absolute Mehrheit

Die Mehrheit der Mitglieder des Bundestages und der Bundesversammlung im Sinne des Grundgesetzes ist die Mehrheit ihrer gesetzlichen Mitgliederzahl. Diese wird auch absolute Mehrheit genannt.

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Administrativenteignung

Bei der Administrativenteignung erfolgt die Enteignung durch die Exekutive aufgrund eines Gesetzes durch Verwaltungsakt oder exekutive Rechtsnorm, wobei das ermächtigende Gesetz dabei den jeweiligen v…

oeffentlichesverwaltungsrechtatVerwaltungsrecht AT
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Adressatentheorie

Nach der Adressatentheorie ist der Adressat eines belastenden Verwaltungsaktes zumindest in seiner allgemeinen Handlungsfreiheit aus Art. 2 I GG beeinträchtigt und damit stets klagebefugt.

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Actus Contrarius Theorie

Nach der actus-contrarius-Theorie muss ein aufhebender Rechtsakt auf derselben Normhöhe auf derselben Normhöhe angesiedelt sein wie der ursprüngliche Rechtsakt, der aufgehoben werden soll.

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Aktive Wahlrechtsgleichheit

Im Hinblick auf das aktive Wahlrecht bedeutet der Grundsatz der Wahlrechtsgleichheit, dass die Stimme eines jeden Wahlberechtigten den gleichen Zählwert und die gleiche rechtliche Erfolgschance haben …

oeffentlichesoeffentlichesrechtÖffentliches Recht
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Allgemeine Gesetze iSd Art. 5 Abs. 2 GG

Allgemeine Gesetze sind solche Gesetze, die nicht eine Meinung als solche verbieten, die sich nicht gegen die Äußerung der Meinung als solche richten, die vielmehr dem Schutz eines schlechthin, ohne R…

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Öffentliches Recht

Allgemeine Handlungsfreiheit i.S.v. Art. 2 I GG

Als allgemeine Handlungsfreiheit schützt Art. 2 I nicht einen bestimmten, begrenzten Lebensbereich, sondern jegliches menschliches Verhalten und ist ein Grundrecht des Bürgers, nur auf Grund solcher V…

oeffentlichesgrundrechte
v1 · Lennart
Strafrecht

Angehörige

Angehöriger sind gem. § 11 I Nr. 1 a) und b) Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, der Ehegatte, der Lebenspartner, der Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschw…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Agressivnotstand

Bei dem Agressivnotstand greift der Täter zur Abwendung einer Gefahr beliebiger Herkunft in die Rechtsgüter eines Unbeteiligten ein.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Ausland/Auslandstat

Das strafrechtliche Ausland umfasst alle Gebiete, die nicht zum deutschen Hoheitsgebiet gehören, also auch hoheitsfreie Gebiete wie die Hohe See und den Weltraum.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Absolute Fahruntüchtigkeit (Fahrradfahrer)

Für Radfahrer liegt der absolute Grenzwert bei 1,6 ‰ - ab einem solchen Wert gilt er unabhängig von weiteren Beweisanzeichen und unter Ausschluss des Gegenbeweises für fahruntüchtig.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

actio illicita in causa (lat.)

Bei dieser Rechtsfigur wirkt die an sich rechtmäßige Notwehrhandlung nicht rechtfertigend, da der Täter die Rechtfertigungsgrundlage aufgrund seines Vorverhaltens selbst zu vertreten hat.

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v1 · Lennart
Strafrecht

actio libera in causa (sed illibera in actu)

Diese Rechtsfigur besagt, dass eine Tatbestandsverwirklichung auch dann zur Schuld zurechenbar ist, wenn der Täter zwar im Zeitpunkt der unmittelbaren Tatausführung schuldunfähig ist, aber die Schuldu…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

agent provocateur

Der agent provocateur stiftet zu einer rechtswidrigen Tat an, um den Täter danach festnehmen (lassen) zu können.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Allgemeindelikt

Ein Allgemeindelikt ist eine Straftat, die jedermann verwirklichen kann (= "Jedermann-Delikt")

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v1 · Lennart
Strafrecht

Alternative Kausalität

Diese Kausalität ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei unabhängig voneinander gesetzte Bedingungen gleichzeitig den Erfolg verursachen und jede für sich zur Erfolgsverursachung ausgereicht hätten.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Alternativvorsatz ( dolus alternativus)

Bei dem Alternativvorsatz weiß der Täter bei der Vornahme einer bestimmten Handlung nicht sicher, ob er dadurch von zwei sich gegenseitig ausschließenden Tatbeständen oder Erfolgen den einen oder den …

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v1 · Lennart
Strafrecht

Anderer (z.B. § 185 StGB)

Jemand anderes ist jeder Mensch, der nicht mit dem Täter identisch ist. Somit erfüllt die Selbsttötung keinen Tatbestand und aufgrund einer fehlenden Haupttat, ist die Teilnahme an einer Selbsttötung …

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v1 · Lennart
Strafrecht

Aneignung

Aneignen ist die zu mindestens vorübergehende Inbesitznahme einer Sache zu ihrer beliebigen Nutzung.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Angemessenheit i.S.d. § 34 StGB

Eine Notstandshandlung ist angemessen, wenn die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden (Angemessenheitsklausel)

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v1 · Lennart
Strafrecht

Angriff

Ein Angriff ist jede durch menschliches Verhalten drohende Verletzung rechtlich geschützter Güter oder Interessen.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Angriff mehrerer i.S.d. § 231 StGB

Ein von mehreren verübter Angriff ist die feindselige Willensrichtung unmittelbar auf den Körper eines anderen abzielende Einwirkung von mindestens zwei Personen.

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v1 · Lennart
Strafrecht

animus auctoris

Täter ist, wer mit Täterwillen (animus auctoris) handelt und die Tat "als eigene" will.

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v1 · Lennart
Strafrecht

animus socii

Teilnehmer sei, wer die Tat als fremde veranlassen oder fördern wolle, d. h. mit Teilnehmerwillen tätig werde.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Ankaufen (§ 259 StGB)

Das Ankaufen ist ein Unterfall des (Sich-)Verschaffens, bei dem die zwischen Vorbesitzer und Hehler zustande gekommene schuldrechtliche Vereinbarung die Merkmale eines – zivilrechtlich regelmäßig nich…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Annehmen i.S.d. §§ 331 ff. StGB

Annehmen ist das tatsächliche Empfangen des angebotenen Vorteils mit dem Willen der Ausnutzung im eigenen Interesse oder mit dem Willen, Dritten einen Vorteil zukommen zu lassen

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v1 · Lennart
Strafrecht

Anstellungsbetrug

Beim Anstellungsbetrug liegt der Schaden darin, dass die Qualität der versprochenen Dienstleistung der vereinbarten Lohn- oder Gehaltszahlung wertmäßig nicht entspricht.

strafrechtstgbbtStGB BT
v1 · Lennart
Strafrecht

Anstifter

Anstifter ist, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat, über die nicht er selbst, sondern der andere die Tatherrschaft hatte.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Anvertraut (§ 246 II StGB)

Eine Sache ist dem Täter anvertraut, wenn ihm der Besitz an ihr (ausdrück­lich oder konkludent) mit der Maßgabe eingeräumt wurde, die Herrschaft über sie im Sinne des Berechtigten auszuüben.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Arglosigkeit

Arglos ist, wer sich bei Beginn des ersten mit Tötungsvorsatz geführten Angriffs keines erheblichen tätlichen Angriffs auf sein Leben oder seine körperliche Unversehrtheit versieht.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Asche (§ 168 I StGB)

Zur Asche eines Verstorbenen zählt die hM, sämtliche Verbrennungsrückstände des Leichnams, dh alles was nach der Kremierung auf der Verbrennungsvorrichtung statt des zuvor postierten Sargs samt Inhalt…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Atypischer Kausalverlauf

Ein atypischer Kausalverlauf ist gegeben, wenn der eingetretene Erfolg völlig außerhalb dessen liegt, was nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung in Rechnung z…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Auf frischer Tat betroffen i.S.d. § 252 StGB

„Auf frischer Tat“ betroffen ist der Dieb dann, wenn er noch am Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe nach der Tatausführung wahrgenommen oder bemerkt wird.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Auffordern (§ 111 StGB)

Auffordern verlangt eine ausdrückliche oder konkludente Willens-Kundgabe gegenüber Dritten, dass eine beliebige andere Person den Tatbestand eines Strafgesetzes durch Tun oder Unterlassen verwirkliche…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Aufgeben der weiteren Tatausführung

Bei der Tataufgabe ist ein endgültiger und unbedingter(Gegen-)Entschluss erforderlich, die Tat nun nicht mehr begehen zu wollen, ob-wohl der Täter glaubt, sie noch begehen zu können.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Ausdrücklich i.S.d. § 216 StGB

Das Verlangen muss in eindeutiger, in nicht misszuverstehender Weise gestellt worden sein. Dies kann selbst durch Gesten oder in Frageform geschehen.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Aussage (§§ 153 ff. StGB)

Eine Aussage ist der Bericht des Vernommenen oder seine Antwort auf bestimmte Fragen.

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v1 · Lennart
Strafrecht

Aussagenotstand

Zwangslage von Zeugen, die durch eine wahrheitsmäßige Aussage sich selbst oder einen Angehörigen belasten müssten.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Aussteller einer Urkunde

Aussteller einer Urkunde ist die Person, die sich nach außen hin als Urheber zu der Erklärung bekennt und diese sich geistig zurechnen lässt bzw. zurechnen lassen muss.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Ausweispapier

Ausweispapiere sind amtliche Ausweise, also Urkunden, die dem Nachweis der Identität oder der persönlichen Verhältnisse dienen und von einer Behörde oder einer sonstigen Stelle, die Aufgaben der öffen…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Automat (§ 265a StGB)

Ein Automat im Sinne des § 265a ist ein Gerät, das nach einer menschlichen Bedienung einen weiteren eigenständigen Rechenschritt oder eine mechanische Verrichtung ausführt, die eine Leistung an den Be…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Abbruch der Schwangerschaft (§§ 218 ff. StGB)

Abbrechen der Schwangerschaft iSv § 218 Abs 1 StGB ist ein Eingriff gleich welcher Art, der während der Schwangerschaft auf die Leibesfrucht einwirkt, etwa durch Absaugen, Ausschaben oder Verabreichun…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Abergläubischer oder auch Irrealer Versuch

Die Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs wird über Mittel angestrebt, die nicht den Naturgesetzen unterliegen und im Bereich des Übernatürlichen liegen (z.B. durch Teufelsanbetung [RGSt 33, 321f…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Aberratio ictus - das Fehlgehen des Angriffs

Der Täter lenkt seinen Angriff auf ein bestimmtes, von ihm individualisiertes Tatobjekt, dieser Angriff geht jedoch fehl und trifft ein Objekt, das der Täter nicht anvisiert hatte und auch gar nicht v…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Abfall i.S.d. § 326 StGB

Abfälle sind alle Stoffe oder Gegenstände, deren sich der Besitzer entledigt hat, entledigen möchte oder entledigen muss.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Absatzhilfe (§259 StGB)

Unter der Absatzhilfe versteht man das weisungsgebundene, unselbstständige Unterstützen des Vortäters bei dessen Bemühungen um eine wirtschaftliche Verwertung der bemakelten Sache.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Absetzen (§259 StGB)

Das Absetzen meint die selbstständige, also nicht an Weisungen gebundene aber im Einverständnis mit dem Vortäter stehende Unterstützung desselbigen bei der in dessen Interesse erfolgenden wirtschaftli…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Absicht - Dolus Directus 1. Grades

Bei der Absicht kommt es dem Täter im Sinne zielgerichteten Wollens darauf an, den Tatbestand zu verwirklichen, also etwa darauf einen tatbestandlichen Erfolg herbeizuführen.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Absichtslos-doloses Werkzeug

Dabei geht es um einen bösgläubigen Vordermann, der im Auftrag eines Hintermanns eine fremde Sache ohne Zueignungsabsicht wegnimmt.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Absichtsprovokation

Eine Absichtsprovokation begeht, wer zielstrebig im Sinne des dolus directus 1.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Absolute Fahruntüchtigkeit

Ein Kraftfahrzeugführer gilt als absolut fahruntüchtig, wenn er zur Tatzeit eine Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,1 Promille aufweist, oder wenn er eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu dem…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Abwägungsklausel

Bei § 34 StGB muss eine Abwägung zwischen dem Erhaltungsgut, also den Interessen, denen gegenwärtige Gefahren drohen, und dem Eingriffsgut, also den Rechtsgütern, in die durch die Notstandstat eingegr…

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Ausnutzung der besonderen Verhältnisse des Straßenverkehrs (§ 316a StGB)

Sich aus dem fließenden Straßenverkehr ergebende, eigentümliche Gefahrenlage für den Kraftfahrzeugverkehrsteilnehmer.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Strafrecht

Äquivalenzverhältnis (bei Vorteilsnahme)

Dafür ist es erforderlich, dass dem Amtsträger ein Vorteil zufließt, der in einem direkten Beziehungsverhältnis (oder Äquivalenzverhältnis) zur Gegenleistung steht.

strafrechtstgbatStGB AT
v1 · Lennart
Zivilrecht

Abstraktionsprinzip

Nach dem Abstraktionsprinzip wird das Verfügungsgeschäft von einer etwaigen Unwirksamkeit des Kausalgeschäfts grds. nicht erfasst.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Alternativvorstand

Ein Alternativvorstand bedeutet, dass der Verein zB durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden, gesetzlich vertreten wird und ist unzulässig.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Analogie

Eine Analogie ist die Ausdehnung eines Rechtssatzes auf einen lediglich ähnlichen, vom Wortlaut aber an sich nicht erfassten Fall.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Äquivalenztheorie

Nach der Äquivalenztheorie ist jede Bedingung ursächlich, ohne die der Erfolg (Rechtsgutverletzung) in seiner konkreten Gestalt nicht eingetreten wäre.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Aufwendung

Freiwillige Vermögensopfer im Interesse eines anderen.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Aufrechnung

Die Aufrechnung ist die wechselseitige Tilgung zweier sich gegenüberstehender, gleichartiger, fälliger und erfüllbarer Forderungen.

zivilrechtfamilienrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Ablieferung

Unter einer Ablieferung im Sinne von §§ 815 ff. ZPO versteht man die Übergabe des gepfändeten Geldes beim Gläubiger, dabei bewirkt die Ablieferung den Übergang des Eigentums auf den Gläubiger durch st…

zivilrechtsachenrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Ablaufhemmung der Verjährung

Die Ablaufhemmung beschreibt, dass nach § 203 Abs. 2 BGB die Verjährung frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung eintritt.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Abmahnung / Mahnung

Unter einer Abmahnung ist die ernsthafte Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner zu verstehen, weitere Zuwiderhandlungen (gegen das vertraglich Vereinbarte) zu unterlassen.

zivilrechtfamilienrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Abnahme

Unter der Abnahme iSd. § 640 BGB ist die Entgegennahme des vom Unternehmer hergestellten Werkes sowie dessen Billigung als im wesentlichen vertragsgerecht zu verstehen.

zivilrechtfamilienrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Abnahme iSd § 640 BGB (zweigliedriger Abnahmebegriff)

Unter der Abnahme iSd. § 640 BGB ist die Entgegennahme des vom Unternehmer hergestellten Werkes sowie dessen Billigung als im wesentlichen vertragsgerecht zu verstehen.

zivilrechtfamilienrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Absolute Verfügungsverbote

Absolute Verfügungsverbote fallen unter § 134 BGB und dienen dem Schutz der Allgemeinheit. Ein Geschäft, das gegen ein absolutes Veräußerungsverbot verstößt, ist also gegenüber jedermann nichtig.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Absolutes Recht

Absolute Rechte wirken gegenüber jedermann, indem sie dem einzelnen bestimmte Freiräume im persönlichen Bereich oder Vermögensbereich ausschließlich zuordnen und verleihen Schutz gegenüber rechtswidri…

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Absonderung

Unter dem Recht der Absonderung versteht man einen Anspruch auf vorzugsweise Befriedigung des jeweiligen Gläubigeranspruchs aus einem zur Insolvenzmasse gehörigen Gegenstand.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Abtretung

Die Abtretung (Zession) bezeichnet den Vertrag zwischen Altgläubiger (Zedent) und Neugläubiger (Zessionar), der unmittelbar die Übertragung der Forderung von dem Ersteren auf den Letzteren zum Gegenst…

zivilrechtschuldrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

actio pro socio

Die actio pro socio bezeichnet eine Klagebefugnis.

zivilrechtzpo
v1 · Lennart
Zivilrecht

Aliudlieferung -> Falschlieferung (Aliudlieferung)

Die Lieferung einer anderen Sache steht gem. § 434 Abs. 5 BGB dem Sachmangel gleich. Vorausgesetzt für eine solche Falschlieferung ist, dass der Verkäufer die Leistung als Erfüllung seiner Vertragspfl…

zivilrechtschuldrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Akzessorietät

Akzessorietät bedeutet die Abhängigkeit eines Rechts oder rechtlichen Umstands von einem anderen Recht oder Umstand.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Allgemeines Persönlichkeitsrecht als sonstiges Recht iSd § 823 Abs. 1 BGB

Das APR ist mit der Anspruchsgrundlage des § 823 I iVm. Art. 2 I, Art. 1 I GG als sonstiges Recht geschützt.

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Alternativtäterschaft

Unter der Alternativtäterschaft im Sinne von § 830 I 2 BGB versteht man die Täterschaft mehrerer Beteiligter, bei denen nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, wer welchen Beitrag geleistet oder Erf…

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Amtspflichtverletzung

Eine Amtspflichtverletzung liegt vor, wenn ein Beamter vorsätzlich oder fahrlässig die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht verletzt (§ 839 BGB).

zivilrecht
v1 · Lennart
Zivilrecht

Amtswalter (Staatshaftung)

Amtswalter ist danach die Person, die ihres Amtes waltet, also öffentlich-rechtlich tätig ist.

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v1 · Lennart
Zivilrecht

Amtliche Beglaubigung

Bei einer amtlichen Beglaubigung im Sinne von §§ 33 und 34 VwVfG wird im Unterschied zur öffentlichen Beglaubigung (gem. § 129 BGB, § 46 BeurkG) die Übereinstimmung der Abschrift mit der Hauptschrift …

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v1 · Lennart
Zivilrecht

Aneignung (§§ 958 ff. BGB)

Die Aneignung ist ein Fall des gesetzlichen Eigentumserwerbs und kein Rechtsgeschäft.

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v1 · Lennart
Zivilrecht

Anerkenntnis

Unter einem Anerkenntnis versteht man die gegenüber dem Prozessgericht vom Beklagten abgegebene einseitige Erklärung, dass der vom Kläger geltend gemachte (prozessuale) Anspruch bestehe.

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v1 · Lennart
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